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113. INNEN - BAR - NACHT
Willi, - am selben Tisch sitzend wie zuvor mit Elizabeth, - trinkt einen großen Schluck Kakao, wischt sich den Milchbart ab.
WILLI
Das sind keine guten Nachrichten, Junior.
Wolfgang kauert auf dem Barhocker, seine Hand steckt in einem Verband. Er ist betrunken, ein Glas Whiskey steht vor ihm. Willi sieht den Verband, schweigt aber dazu.
WOLFGANG
Fuck! Es gibt keine Erbschaft. Nichts! Nullkommanichts! Der ganze Scheiß umsonst.
WILLI
Ehrlich gesagt wundert mich das gar nicht. Aber Du hast ganz fest daran geglaubt, Junior, stimmt's? Besuchst deinen Vater, bringst ihn um seine schöne Erbschaft und verschwindest wieder mit einem Haufen Geld in der Tasche. Aber das wäre zu einfach gewesen.
Wolfgang trinkt das Glas Whiskey in einem Zug leer.
WOLFGANG
Halt die Klappe! Unsere Geschichte endet hier. Du hattest Recht, es bringt nichts.
Wolfgang steht auf.
WILLI
Unsere Geschichte bekommt hier nur eine neue Wendung. Vertraue mir, Junior.
WOLFGANG
Vertrauen? Ha!
WILLI
Du musst das Hausboot finden. Ich hatte gehofft, dass dieses Boot Teil der Erbschaft ist. Falsch gehofft, wie immer bei deinem Vater. Wir müssen herausfinden, wo das Boot liegt, Junior.
WOLFGANG
Wieso "Wir"?
WILLI
Weil wir jetzt ein Team sind! Du musst noch mal in die Wohnung. Quetsch ihn aus! Finde heraus, wo das Boot liegt. Verstanden?
Wolfgang stutzt einen Moment, schaut irritiert in Willis kalte, gierige Augen.
WOLFGANG
Wieso das Boot? Was ist auf dem Boot?
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